Trends? Welche Trends?

Am 17. März beginnt die Baselworld, die weltweit wichtigste Uhren- und Schmuckmesse

Wenn am Pressetag mit dem Besuch der ersten Medienvertreter am Messestand für MeisterSinger die Baselworld offiziell am beginnt, hat das Team schon einige Wochen Vorbereitung absolviert: mit Terminabsprachen, Katalog-Layout und vor allem der pünktlichen Fertigstellung der Messeneuheiten. Denn die sollen schließlich auf der größten und bedeutendsten Fachmesse überzeugen.

Die Messe ist ein Moloch, allemal für die Anwohner. Denn das Basler Messezentrum liegt mitten in der Stadt und es braucht allein 7000 Lkw-Ladungen, bis die Baselworld aufgebaut ist: mit Ständen, von denen manche eher an einen Palast oder eine Kostümfilm-Kulisse erinnern, und der Infrastruktur für über 2000 Aussteller und 150.000 Besucher. Juweliere aus aller Welt und mehr als 3000 Journalistinnen und Journalisten machen sich da auf die Suche nach den Trends des Uhrenjahres 2016. Nur: Solche großen, umfassenden Bewegungen sind in der Menge und Vielfalt des Angebots gar nicht leicht auszumachen. Ein paar Hinweise hat der Genfer Salon für Feinuhrmacherei im Januar gegeben, auf dem vor allem die Marken des Richemont-Konzerns (u.a. IWC, Cartier, Panerai, Piaget) ausstellen: da gab es fast überall wieder viel kleinere Uhren zu sehen. Außerdem, das ist auch aus den Previews der Basler Marken zu sehen, spielen immer mehr Designer mit der dritten Dimension, mit strukturierten und skelettierten Zifferblättern.

Aber ob daraus ein Trend wird? Wahrscheinlich hat das MeisterSinger-Team im Messetrubel wieder keine Zeit, sich in den Hallen umzusehen. Immerhin: Der ein oder andere Besucher wird schon erzählen, was ihn wo beeindruckt hat.