Watch of the Month – Pangaea Day Date

Lauter Kreise

Unsere Uhr des Monats ist die Pangaea Day Date. Weil sie das Datum auf echte MeisterSinger-Art anzeigt.

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Die häufigste und wohl am meisten benötigte Zusatzanzeige in Armbanduhren ist das Datum. Wir haben zumeist wohl wenigstens eine Ahnung, wie spät es ist. Welchen Tag wir haben, vergessen wir schneller einmal. Deshalb gab es schon früh Armbanduhren, auf denen ein zusätzlicher Zeiger auf die am äußeren Rand des Zifferblatts umlaufenden Monatstage verwies. In den 30er-Jahren setzte sich dann das Datumsfenster durch: Eine kleine Aussparung im Zifferblatt gibt den Blick frei auf den dahinter liegenden Datumsring. Der wird jeweils um Mitternacht um einen Schritt weitergeschaltet. Wenn der zusätzliche Zeiger verwirren kann, ergibt sich mit dem Fenster ein gestalterisches Problem: Wo soll es stehen, ohne die Geometrie der Uhr zu stören? Auf der 12, quasi im Scheitelpunkt der Uhr? Bei der 3, wo doch dort mit der Krone sowieso ein optisches Schwergewicht liegt? Sicher nicht bei der 9, die bei einem schnellen Blick häufig vom Ärmel verdeckt ist? Für manche Hersteller ist die diskrete Position bei 4 typisch geworden; MeisterSinger-Modelle mit Datumsfenster – es ist bei uns immer rund und nicht eckig – tragen es bei der 6.

Die Pangaea Day Date zeigt Datum, Wochentag und Stunde an.
Das Wichtigste erkennen. Datum, Wochentag und Stunde. Hektik? Fehlanzeige.

Ebenmaß und Symmetrie

Richtig schwierig wird es mit der zusätzlichen Anzeige des Wochentags in einem zweiten Fenster. Natürlich ist es sinnvoll, sie nebeneinander zu platzieren, damit sie wie eine Auskunft gelesen werden können: „Mittwoch der 19.“ Diese Konstellation findet sich dann überwiegend bei, oder vielmehr statt 3 Uhr und stört jedes symmetrische Ebenmaß.

Unser Gegenentwurf zum überfüllten Terminkalender.

Eine ganz andere Datumsanzeige hat Manfred Brassler schon mit dem Perigraph entwickelt, um dessen Zifferblatt die Datumsscheibe offen sichtbar rotiert. Das aktuelle Datum ist bei der 12 zu sehen. Die Pangaea Day Date ergänzt dieses Verfahren um die Anzeige des Wochentags und ist dennoch etwas kleiner und eleganter als der kräftige Perigraph. Um das Zentrum des Pangaea-Zifferblatts drehen sich also Datums- und Wochentagsring, offen und sauber austariert. Um Mitternacht rücken beide einen Schritt weiter und gruppieren sich unterhalb der 12 zum aktuellen Tagesdatum. Diese Anzeigeform lässt nicht nur die klare Geometrie des Zifferblatts ungestört, sie entspricht dem Prinzip der analogen Uhr: Sie zeigt nicht nur einen Zeitpunkt, sondern bietet auch einen Überblick über das Verstreichen der Zeit. Über das, was war, und das, was kommt.

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Zeigt das Datum auf echte MeisterSinger-Art an: die preisgekrönte Pangaea Day Date.

Unseren Gegenentwurf zum überfüllten Terminkalender gibt es mit weißem, elfenbeinfarbigem oder sonnenschliff-veredelten blauem Zifferblatt.

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