Watch of the Month – Salthora Meta

Anders als die Anderen

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Mit ihrer kräftigen springenden Stunde ist die Salthora Meta ein Bekenntnis zur mechanischen Uhrmacherei – und unsere Uhr des Monats.

Typisch für die MeisterSinger-Uhren ist der einzelne, lange Zeiger, der über dem Zifferblatt rotiert: Zwölf Stunden braucht er für eine Runde. Damit folgt das Haus historischen Vorbildern, den Einzeigeruhren, die seit dem Mittelalter an Kirchtürmen und in frühen Taschenuhren auf einen Blick die Zeit anzeigten. Mit der Einführung des zweiten, des Minutenzeigers wurde die Information kompliziert. Wir mögen daran gewöhnt sein, aber die Zeit von zwei Zeigern abzulesen ist schon eine echte Kombinationsaufgabe. Auch weil beide, unterschiedlich schnell, die Zeit zwischen den vollen Stunden abschreiten, also quasi zweimal dasselbe zeigen.

Die Salthora Meta ist ein Bekenntnis zur mechanischen Uhrmacherei.
Die Salthora Meta ist ein Bekenntnis zur mechanischen Uhrmacherei.

Einzelner Minutenzeiger

Die Einzeigeruhren von MeisterSinger sind da traditionell eindeutig, zeigen die Zeit auf fünf Minuten genau und, wenn man ehrlich ist, noch etwas genauer. Sie taugen aber auch bestens dazu, die Zeitangabe zusammenzufassen: „Es ist gleich halb zehn“, viertel nach zwölf“.

Die einzelnen Minuten – und sogar die Zeit dazwischen – macht eine Einzeigeruhr sichtbar, die anders ist als alle anderen: die Salthora Meta. Weil hier die Minuten per Zeiger und die Stunden in einem Fenster bei zwölf Uhr angezeigt werden und nicht etwa weitergleiten, sondern nach jeweils sechzig Minuten blitzschnell umspringen, entspricht die Darstellung auch unserer Art, die genaue Zeit in Worte zu fassen: „Es ist acht Uhr zwanzig, elf Uhr fünfundvierzig …“

Kraftvoll und präzise Technik und Optik vereint.
Kraftvoll und präzise Technik und Optik vereint.

Zu schnell für das menschliche Auge

Wer so exakt formuliert, hat eine besondere Freude an der springenden Stunde der Salthora Meta. Denn diese Anzeige ist nicht nur optisch ungewöhnlich, sondern auch technisch etwas ganz Besonderes. Weil MeisterSinger im Kontrast zum langsam wandernden Zeiger eine ganz präzise und blitzschnell springende Stunde einsetzen wollte, wurde deren Mechanismus extra für die Salthora entwickelt. Die nötige Spannung für den Schaltarm der Stundenscheibe baut eine auf dem Minutenrad angebrachte Schnecke im Laufe einer Stunde auf; dem Federhaus wird darum nicht schlagartig, sondern kontinuierlich Kraft entzogen und das Gangverhalten nur minimal beeinflusst. Die Komplexität dieses Vorgangs ist der Uhr von außen gar nicht anzusehen. Aber ihr Ergebnis ist beim – für das menschliche Auge viel zu schnellen – Stundensprung zu ahnen. Und zu hören: Er erfolgt nämlich mit einem leisen, aber satten „Klack“.

Bei der Salthora Meta ist die Stunde der springende Punkt.
Bei der Salthora Meta ist die Stunde der springende Punkt.

Die Salthora Meta ist womöglich weniger bekannt als ihre jüngere, viel sportlichere Schwester, die Salthora Meta X. Reduziert auf das Motiv von springender Stunde und rotierendem Zeiger, passt sie aber nicht nur zu einem freizeitlichen Outfit oder zu Outdoor-Aktivitäten, sondern auch zum Anzug und an einen Konferenztisch. Mit ihrem kräftigen Gehäuse und der ungewöhnlichen Geometrie ist sie dort schon ein Statement: ein Bekenntnis zur präzisen Zeitangabe und zur mechanischen Uhrmacherei.

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